
Sachkundenachweis
(Listenhunde Kategorie 2)
Alano American Bulldog Bullmastiff Mastiff Mastino Expanol Fila Brasileiro Dogo Argentino Rottweiler Tosa Inu Kreuzungen aus diesen Rassen
Gemäß des Landeshundegesetzes in NRW ist jeder Hundehalter, der einen Hund bestimmter Rasse hält, dazu verpflichtet, u.a. eine theoretische Prüfung zum Sachkundenachweis abzulegen und die entsprechende Bescheinigung hierüber unaufgefordert dem zuständigen Amt vorzulegen.
Dies gilt für alle Hunde bestimmter Rasse in NRW, die in der s.g. Rasseliste Kategorie 2 aufgeführt werden. Dieser Sachkundenachweis ist unter anderem nötig zur Beantragung der Haltegenehmigung für alle Hunde bestimmter Rasse in NRW und ist dem zuständigen Ordnungsamt vorzulegen.
Du kannst Deinen Hunde-Sachkundenachweis (umgangssprachlich auch Hundeführerschein genannt) einfach bei uns vor Ort ablegen und direkt Dein Zertifikat erhalten, z.B. zur Vorlage für das Ordnungsamt.

Keine Platzprüfung – sondern Alltag
Die praktische Sachkundeprüfung findet bei mir nicht auf einem abgeschlossenen Hundeplatz statt.
Geprüft wird dort, wo das Zusammenleben tatsächlich stattfindet: im realen Alltag.
Das bedeutet:
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Begegnungen mit Umweltreizen
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Orientierung des Hundes am Menschen in Alltagssituationen
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angemessenes, kontrollierbares Verhalten außerhalb eines Trainingssettings
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ruhige, sichere Führung ohne ständiges Eingreifen
Ein Hund soll nicht funktionieren, sondern verlässlich geführt werden können.
Fairer Umgang ist ausdrücklich erwünscht!
Ein ruhiger, respektvoller und fairer Umgang mit dem Hund ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewünscht.
Sachkunde bedeutet für mich:
-
vorausschauendes Handeln statt Strafen
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klare Führung ohne Härte
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Grenzen setzen ohne Aggression
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Kommunikation statt Machtdemonstration
Ein Hund darf zeigen, dass er ein Hund ist.
Entscheidend ist, wie der Mensch Verantwortung übernimmt.
Der praktische Teil - Alltag statt Vorführung
Im praktischen Teil wird das Mensch-Hund-Team in realistischen Alltagssituationen beobachtet.
Bewertet werden unter anderem:
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sichere Leinenführung außerhalb eines Trainingsplatzes
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Orientierung und Ansprechbarkeit des Hundes
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Einschätzung von Situationen durch den Menschen
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ruhiger Umgang mit Reizen und Begegnungen
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angemessenes Handeln bei Unsicherheiten
Es wird kein perfekter Gehorsam erwartet.
Ziel ist ein kontrollierbares, sozialverträgliches Team, das im Alltag sicher unterwegs ist.
Der theoretische Teil - Verstehen statt Auswendiglernen
Die theoretische Sachkundeprüfung überprüft grundlegendes Wissen zu:
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rechtlichen Rahmenbedingungen
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Hundeverhalten und Körpersprache
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Verantwortung, Sicherheit und Prävention
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Stress, Überforderung und Konfliktvermeidung
Auch hier gilt: Verständnis ist wichtiger als reine Wissensabfrage.
Meine Haltung
Ich arbeite ruhig, klar und strukturiert.
Ohne Druck, ohne Bloßstellung, ohne unnötige Härte.
Sachkunde ist kein Machtinstrument, sondern ein Nachweis von Verantwortungsbewusstsein und Wissen.
Hinweis zu Hunden der Kategorie 1 (Listenhunde)
Pitbull Terrier American Staffordshire Terrier Staffordshire Bullterrier Bullterrier sowie Kreuzungen mit diesen Rassen
Die amtliche Verhaltens- bzw. Gefährlichkeitsüberprüfung von Hunden der Kategorie 1 darf ausschließlich durch den zuständigen Amtsveterinär durchgeführt werden.
Ich bereite Mensch und Hund fachlich und alltagsnah auf diese Prüfung vor und begleite die Überprüfung als Sachverständige, ohne sie selbst abzunehmen.
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